Atarak
Atarak hat, im Gegensatz zu fast allen anderen Welten, kaum Naturschätze anzubieten, die es interessant machen würden, auf dieser Welt zu siedeln. Der einzige bekannte Kontinent des Planten besteht hauptsächlich aus Sumpf, durchbrochen von öden Gebirgszügen, die nur wenige Metalle oder andere Bodenschätze beinhalten. Die Sonne Ataraks ist schwach, und ständig herrscht eine Art Halbdunkel über dieser Welt der Ausgestoßenen und Verfemten. Dem mangelnden Licht zum Trotz hält sich die meiste Zeit des Jahres ein schwüles, drückendes Klima, das vor allem blutsaugende Insekten jeder Art zu begünstigen scheint. So verwundert es auch wenig, dass Atarak über viele Jahrhunderte hinweg als Gefängniswelt des großachatischen Reiches genutzt wurde, und fast alle seine heutigen Bewohner Nachfahren von Sträflingen sind. Oder Verbrecher, welche von den anderen sechs Welten hierher geflohen sind, denn auf Atarak gibt es keine zentrale Autorität und die Reiche und Fürsten der anderen Welten haben hier so gut wie keine Macht. Was natürlich einzelne Kopfgeldjäger, Assassinen oder Rachesuchende nicht daran hindern kann, ihre Beute auch hier noch zu verfolgen - ganz im Gegenteil. Es existieren keine größeren Reiche oder Herrscher über größere Gebiete auf Atarak, zumindest nicht auf seinem bekannten Kontinent. Alle bekannten Siedlungen sind autonom und selbstständig. Allerdings erhält kaum jemand die Gelegenheit, den Fehler zweimal zu begehen, diese Dörfer und Städte deshalb für schwach zu halten. Denn zwangsläufig wissen sich ihre Bewohner zu verteidigen, und die besten Söldner der 7 Welten, so heißt es zumindest, stammen von Atarak. Ebenso wie die gefürchtetsten Piraten der kosmischen Straßen…
Die dritte der 7 Welten ist Balinga.
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Verlag Mag. Philipp Lenk